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Spielbericht

Gunzwil verabschiedet einen grossen Sportsmann!

Gunzwil - Luzerner SC   4:2 (2:0)

Linden - 250 Zuschauer - SR Midhet Subasic
Tore: 6. Sergio Ramundo 1:0, 44. Nurmi 2:0, 60. Nurmi 3:0, 63. Paluca 3:1, 68. Nurmi 4:1, 88. Osmanovic 4:2
Verwarnungen: 63. Thimo Fleischli (Foul), 82. Paluca (Reklamieren)
Bemerkungen: Gunzwil ohne Dario Bucher (verletzt), König, Krasniqi, Terzimustafic, Rogger und Hernandez (alle abwesend). Luzerner SC ohne Rodrigues (gesperrt). Letztes Spiel von Torhüter Thomas Lüthi. Lüthi wird in der 83. Minute auf einem Pferd vom Spielfeld verabschiedet.
Gunzwil: Lüthi (83. Hess), Jurt (17. Luca Fleischli), Dominé, Kronenberg, Furrer, Rinaldo, Thimo Fleischli, Till Fleischli, Elia Ramundo (80. Iwan Rogger), Nurmi (73. Pascal Bucher), Sergio Ramundo
Luzerner SC: Spahiu (77. Stevanovic), Inäbnit, Osmanovic, Spaqi, Sooriyakumaran; Mouradi, Abu Ghannam, Balaj, Sakica (71. Gashi), Blaudszun; Paluca

cn. Mit dem Spiel gegen den Luzerner SC ging nicht nur die Saison 2018/19 zu Ende, sondern auch die Aktivkarriere von Gunzwils Torhüterlegende Thomas Lüthi. Lüthi wurde gebührend und hoch zu Ross verabschiedet.

Es war alles angerichtet für ein tolles Festwochenende auf dem Sportplatz Linden. Bei herrlichem Sommerwetter stieg das Sommerfest des FC Gunzwil, welches anlässlich des geplanten Kabinenneubaus durchgeführt wurde. Vor dem letzten Meisterschaftsspiel machten die beiden Donatorenvereine Club 84 und Club 200 die Zuschauer schon einmal heiss. Der Club 200 setzte sich in einem packenden Spiel am Ende mit 11:8 durch. Danach kam es vor dem Spiel des Fanionteams gegen Luzerner SC zu einigen Verabschiedungen. Masseurin Ariane Schlapfer, Coach Michele Castelli und die Spieler Rinaldo, Krasniqi und Lüthi werden die 1. Mannschaft verlassen. Dabei war natürlich vor allem der Abschied von Torhüter Thomas Lüthi der emotionalste Teil. Lüthi beendet seine Aktivkarriere nach 19 Jahren und unzähligen Spielen und Erfolgen. Vor dem Spiel wurden nochmals ein paar Eckdaten seiner Karriere verlesen. Die grosse Überraschung für alle und vor allem für Lüthi sollte aber noch folgen.

Typische Kehrauspartie

Lüthi stand somit zum letzten Mal im Tor des FC Gunzwil und zeigte noch einmal sein Können. Das Spiel begann für Gunzwil optimal. Sergio Ramundo profitierte in der 6. Minute von einem Fehler vom Gäste Torhüter und schoss seine Farben in Führung. Beide Teams taten sich nicht gross weh und kamen zu Chancen. Vor allem LSC Stürmer Mouradi wirbelte immer wieder die Gunzwiler Defensive durcheinander und verpasste zweimal mit seinem Abschluss ein Treffer nur ganz knapp. Kurz vor der Pause netzte Nurmi ein erstes Mal ein, nach einem Freistoss von Thimo Fleischli.

Nurmi mit 3 Toren

Gunzwil suchte in der zweiten Halbzeit die Entscheidung und nach einem herrlichen Angriff war es wieder Nurmi, welcher die Hereingabe von Elia Ramundo zum 3:0 abschloss. Kurze Zeit später musste sich Lüthi doch noch einmal geschlagen geben. Paluca traf zum 3:1. Wieder nur fünf Minuten später markierte Nurmi im zweiten Anlauf seinen dritten Treffer an diesem Abend und entschied die Partie. Der letzte und sicherlich schönste Treffer des Abends gehörte aber den Gästen. Osmanovic traf mit einem unglaublichen Freistosshammer aus 30 Metern herrlich ins Lattenkreuz. Da blieb dem eingewechselten und sein Debüt feierndem Torhüter Lawrence Hess nur das Nachsehen. Bei diesem Resultat blieb es und Gunzwil schliesst somit die Meisterschaft auf dem guten 7. Platz ab. An dieser Stelle Gratulation an das Trainerduo Imholz und Castelli, welche eine schwere Saison mit vielen auf und abs zu meistern hatten.

Lüthi hoch zu Ross verabschiedet

Das eigentliche Highlight des Spiels war aber die Verabschiedung von Thomas Lüthi. In der 82. Minute wurde Lüthi durch den A-Junioren Torhüter Lawrence Hess ersetzt. Lüthi lief aber nicht selbst vom Spiel sondern wurde hoch zu Ross auf eine Ehrenrunde geführt und unter grossem Applaus verabschiedet. Lüthi gehörte zweifelsohne zu den besten Torhütern der Innerschweiz. Thömse der FC Gunzwil bedankt sich nochmals ganz herzlich für deine Verdienste, welche du während 16 Jahren in der 1. Mannschaft und dem gesamten Verein erbracht hast. Wir wünschen dir für deine Zukunft alles Gute und freuen uns natürlich weiterhin über deine Besuche auf dem Sportplatz Linden in deiner neuen Rolle als Zuschauer und Fan. Hopp Gonzbu!