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Spielbericht

Derbyniederlage für Gunzwil gegen Sursee

Gunzwil - Sursee II   1:3 (1:0)

Linden - 150 Zuschauer - SR Ugur Yücetürk
Tore: 15. Nurmi 1:0, 49. Pose 1:1, 80. Rramanaj 1:2, 95. Steiger 1:3
Verwarnungen: 31. Alves (Foul), 42. Gschwind (Foul), 54. Pose (Unsportlichkeit), 76. Pascal Bucher (Foul)
Bemerkungen: Gunzwil ohne Imholz, Dominé, Rogger, Fähndrich, Till Fleischli (alle verletzt), Hernandez, Krasniqi und Sergio Ramundo (alle abwesend).
Gunzwil: König; Luca Fleischli, Jurt (81. Philipp Furrer), André Furrer, Elia Ramundo; Rinaldo (81. Nesimi), Kronenberg, Thimo Fleischli, Dario Bucher (72. Pascal Bucher); Terzimustafic; Nurmi (86. Egli)
Sursee II: Staffelbach; Alves, Kramis, Gschwind, Kiener; Pose (86. Bregenzer), Steiger, Marjanovic, Santos (69. Rramanaj); Schumacher; Koch (93. Nedovic)

cn. Gunzwil kommt dieses Jahr einfach nicht vom Fleck und steckt nach der überraschenden Derbyniederlage gegen Sursee mitten im Abstiegssumpf.

Eigentlich dachte man, dass die Niederlage im Cup gegen Nottwil ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit war. Aber leider war dies offenbar noch nicht genug. Nach einer guten ersten Halbzeit, wie schon im Cup gegen Nottwil, bricht das Team nach dem Ausgleich auseinander und verliert zum Schluss gegen ein äusserst bescheidenes Sursee mit 1:3. Durch diese Niederlage hat der Kampf um den Klassenerhalt bereits begonnen. In den letzten Spielen vor der Winterpause zählt nun jeder Punkt um den Anschluss ans Mittelfeld nicht komplett zu verlieren.

Optimaler Beginn für Gunzwil

Das Spiel hätte für Gunzwil nicht besser beginnen können. Praktisch mit der ersten Chance ging man verdient in Führung. Ein gefühlvoller Lupfer von Luca Fleischli verwertete Nurmi zum 1:0. Es lief alles nach Plan. Gunzwil verpasste es danach den zweiten Treffer nachzulegen. Es fehlte einmal mehr in einigen Situationen die Überzeugung im Abschluss. Sursee hatte keine einzige Torchance in der ersten Halbzeit. Gunzwil schien Partie und Gegner im Griff zu haben. Doch die zweite Halbzeit zeigte auf, dass der Schein nur trügt.

Ausgleich stellt Partie auf den Kopf

Kurz nach der Pause vergab zunächst Thimo Fleischli die Chance auf das 2:0. Im Gegenzug düpiert Pose mit einem Bogenball Torhüter König aus 24 Metern. Der Ausgleich stellte die Partie vollends auf den Kopf. Sursee kam ohne echte Torchance zum 1:1 Ausgleich. Sursee kam nun auch zu seinen Torchancen. Und doch hätte das Spiel nochmals eine Wenige erfahren müssen. In der 66. Minute vergab Terzimustafic aus fünf Metern freistehend den erneuten Führungstreffer für Gunzwil. Eine Szene wie sie zur aktuellen Situation passt. Eine weitere Szene war die Entstehung des zweiten Gegentreffers. Gunzwil hat einen Freistoss kurz nach der Mittellinie. Alles ist aufgerückt und der Ball wird blind ohne Kommunikation auf die Seite gespielt wo kein Gunzwiler bereit ist. Sursee reagiert blitzschnell und schafft sich eine Überzahlsituation was zu einem Foul in Strafraumnähe führt. Den anschliessenden Freistoss verwandelt Rramanaj zum Sieg im Tor. Der dritte Treffer mit dem Schlusspfiff besiegelte die Niederlage endgültig. Ein weiteres Spiel welches man nie verlieren darf, geht in der zweiten Halbzeit erneut verloren. Die Personaldecke ist aktuell sehr dünn, das ist klar und es sind zudem noch einige Spieler angeschlagen, doch genau jetzt müssen die gesunden Spieler noch mehr Einsatz und Leidenschaft zeigen. Und es muss vor allem die Überzeugung vor dem Tor zurückkommen.

Reaktion gegen Emmen gefordert

Auf die zuletzt schwachen Auftritte im Cup und Meisterschaft muss nun am nächsten Samstag gegen Emmen eine Reaktion von der Mannschaft folgen. Gunzwil steht aktuell auf dem drittletzten Platz und droht den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren. Allerdings ist auch Emmen schlecht in die Saison gestartet und benötigt ebenfalls dringend Punkte. Anpfiff auf dem Sportplatz Feldbreite ist am nächsten Samstag 6. Oktober um 18 Uhr. Das Team hofft auf die treue Unterstützung aus dem Michelsamt. Hopp Gonzbu!

Zusammenfassung