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Spielbericht

Ärgerliche Niederlage bei garstigen Bedingungen in Littau

Littau - Gunzwil   2:1 (0:0)

Ruopigen - 120 Zuschauer - SR Vasko Lakic
Tore: 66. Merola 1:0. 90. Rinaldo 1:1. 92. Simone Britschgi 2:1
Verwarnungen: 44. Furrer (Foul), 71. Simon Britschgi (Foul), 78. Piliskic (Foul), 79. Luca Fleischli (Foul), 88. Elia Ramundo (Foul)
Bemerkungen: Gunzwil ohne Cavadini (gesperrt), Imholz, Dominé, Rogger (alle verletzt) und Sergio Ramundo (abwesend). 83. Pfostenschuss Littau.
Littau: Gut; Cook, Luca Baumann, Michel Britschgi, Colatrella (81. Bajor); Simon Britschgi (93. Hostettler), Merola, Dominic Britschgi, Paulo (75. Piliskic); Nicola Baumann; Machado (86. Markovic)
Gunzwil: König; Luca Fleischli, Kronenberg, Furrer, Elia Ramundo; Rinaldo, Krasniqi, Thimo Fleischli, Bucher (75. Nurmi); Terzimustafic (75. Till Fleischli); Nesimi

mm. Nein, es will einfach nicht klappen im Moment für die Michelsämter. In einer kämpferischen Partie, bei garstigen Bedingungen und schwierigen Platzverhältnissen verpassen es die Mannen der Imholz/Castelli-Elf wenigstens einen Punkt zu entführen. Gunzwil war keinesfalls die schlechtere Mannschaft auf dem Platz, jedoch wiederum einmal die ineffizientere Mannschaft und dies wurde in der Nachspielzeit bitter bestraft.

Sowohl Littau, als auch Gunzwil waren eher enttäuschend in die Saison gestartet mit nur einem Punkt aus 3 Spielen. Dementsprechend war der Sieg von beiden Mannschaften das erklärte Ziel vor dem Anpfiff. Beide Mannschaften traten zunächst defensiv sehr sicher auf und das Geschehen spielte sich vor allem in der Mittelzone ab. Die Michelsämter versuchte zwar offensive Akzente zu setzen, scheiterte jedoch meistens mit dem letzten Pass in die offensive Zone um wirkliche Gefahr zu erzeugen. Erst in der Schlussviertelstunde der 1. Halbzeit wurden beide Mannschaften ein bisschen gefährlicher. Logische Konsequenz war ein 0:0 zur Pause auf dem Sportplatz Ruopigen.

Rückstand und eine unbelohnte Schlussoffensive

Kurz nach der Pause versuchte Gunzwil erneut Druck aufzusetzen und verpasste in der Startviertelstunde der Pause den Führungstreffer nur knapp. Aber auch Littau kam nun vermehrt zu Strafraumszenen. Nachdem in der 61. Minute der Führungstreffer nur knapp verpasst wurde, köpfelte Merola in der 66. Minute zur 1:0 Führung für die Gastgeber ein. Die Michelsämter reagierten nun mit einem Doppelwechsel in der Offensive und läuteten eine offensive Start-Viertelstunde ein. Vor allem Mattias Nurmi brachte mit seinen Flankenläufen Schwung in die Partie. Allerdings fehlte auch hier oft der letzte, entscheidende Pass um ganz gefährlich vor Gut aufzutauchen. So brauchte es einen Freistoss von Kronberg, welcher 5 min vor Schluss durch den guten Torhüter Gut allerdings entschärft wurde. Die Uhr tickte erbarmungslos gegen die Gunzwiler. Doch dann fasste sich Fabio Rinaldo, der jüngste Spieler auf dem Platz bei Gunzwil ein Herz und schlenzte den Ball in der 90. Minute zum 1:1 in die Maschen. Es sollte also doch noch ein verdienter Punktgewinn drin liegen. Leider kam alles anders. Praktisch im Gegenzug kamen die Litauer nach einer schönen Kombination zum 2:1-Siegtreffer durch Simon Britschgi. Das durfte doch nicht wahr sein. Kurze Zeit später pfiff Schiedsrichter Lakic die Partie ab. Der "Schock" war dem Team von Sascha Imholz und Michele Castelli nach dem Schlusspfiff anzusehen und auch die mitgereisten Fans mussten zuerst einmal diese Schlussphase verdauen.

Zu Hause gegen Küssnacht

Das nächste Spiel bestreitet die 1. Mannschaft am nächsten Samstag, 8. September 2018 um 18.00 Uhr auf dem Sportplatz Linden gegen den FC Küssnacht. Eines ist klar, dann muss der erste Saisonsieg her, wollen sich die Gunzwiler von den gefährlichen Tabellenplätzen verabschieden und mit Ruhe die nächsten Aufgaben angehen. Die junge Mannschaft hat durchaus bewiesen, dass Sie in dieser Liga mithalten kann, noch fehlt allerdings das nötige Schlachtenglück, aber auch die nötige Cleverness in den entscheidenden Situationen. Das Trainerteam wird die Woche sicher intensiv weiterarbeiten und dann gegen Küssnacht versuchen den ersten Dreier einzufahren. Hopp Gonzbu!