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Spielbericht

Gunzwil weiterhin torlos, aber nicht hoffnungslos!

Gunzwil - Rotkreuz   0:5 (0:3)

Linden - 100 Zuschauer - SR Pascal Gärtner
Tore: 25. Gyorgiev 0:1, 40. Gyorgiev 0:2, 42. Gyorgiev 0:3, 53. Latifi 0:4, 87. Träger 0:5
Platzverweis: 77. Cavadini (Notbremse)
Bemerkungen: Gunzwil ohne Imholz, Dominé (beide verletzt), Thimo Fleischli und Sergio Ramundo (alle abwesend).
Gunzwil: König; Luca Fleischli, Cavadini, Furrer, Elia Ramundo; Rinaldo (62. Terzimustafic), Krasniqi (81. Fähndrich), Kronenberg, Bucher; Till Fleischli (62. Hernandez); Nesimi (76. Nurmi)
Rotkreuz: Hilbert; Sidler, Cornelio Bem, Latifi, Mattia Palatucci; Mehici (79. Träger), Campello (79. Gurtner), Nabarro (85. Abduqadir), Davide Palatucci; Gyorgiev (72. Ranzenberger), Ndoy

mm. Es war eine nasskalte Angelegenheit auf schwierigem Terrain für beide Mannschaften an diesem Samstagabend auf der Linden in Gunzwil. Trotzdem entwickelte sich eine animierte Partie, in welcher der Gastgeber vor allem in den ersten 30 Minuten dem Favoriten aus Zug Paroli bieten konnte. Danach setzte sich jedoch der Klasse-Kader von Rotkreuz immer mehr durch und zeigte den Michelsämtern schonungslos die Grenzen auf.

Die Voraussetzungen waren klar. Der Aufsteiger aus Rotkreuz ging als Favorit in die Partie, ist doch die Mannschaft aus dem Kanton Zug mit zahlreichen Spielern mit 1. Liga-Vergangenheit oder noch höher besetzt. Trotzdem war es in den ersten Minuten der Partie auch immer wieder der Gastgeber, welcher gefährlich vor Hilpert auftauchte. Es entwickelte sich eine offensive Parte mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Der FC Gunzwil hatte die erste Grosschance in der 21. Minute, als ein Kopfball von Till Fleischli das Ziel knapp verfehlt. Praktisch im Gegenzug hatte Ndoy für Rotkreuz die Führung auf dem Fuss, doch König parierte glänzend. Doch nur eine Zeigerumdrehung später war dann König gegen den satten Schuss von Gyorgiev knapp ausserhalb vom Strafraum chancenlos und es stand 0:1 für die Gäste. Die Michelsämter gaben jedoch nicht auf und kamen durch Fabio Rinaldo in der 35. Minute zur nächsten 100-prozentigen Chance! Aber es will einfach nicht im Moment mit dem Tore schiessen. Daran müssen die Imholz/Castelli-Jungs in den nächsten Trainings und Spielen arbeiten, um das Glück wieder auf Ihre Seite zu ziehen.

Doppelschlag vor der Pause und Zuger Dominanz in Halbzeit Zwei

Kurz vor der Pause ging es dann für die Michelsämter leider 2-mal zu schnell. Der überragende Gyorgiev wirbelte die Gunzwiler Defensive gehörig durcheinander und schoss den FC Rotkreuz vor der Pause vorentscheidend mit 0:3 in Führung. Die 2. Halbzeit ist dann relativ schnell erklärt. Der FC Rotkreuz spielte mit dem FC Gunzwil Katz und Maus und stellte seine individuelle und spielerische Klasse unter Beweis. Ein Gegner mit solchem Format liegt im Moment sicher noch nicht in Reichweite der jungen Gunzwiler Mannschaft, aber man muss auch sagen, dass die ersten 30 Minuten der Partie Mut gemacht haben. Zu ihrem Debüt in der 1. Mannschaft kamen derweil Jonathan Hernandez und Julian Fähndrich. Ein weiteres Zeichen dafür, dass beim FC Gunzwil auf junge, einheimische Spieler gesetzt wird und die Mannschaft jetzt Schritt für Schritt aufgebaut werden muss, um schon bald die ersten Erfolgserlebnisse zu feiern. In der Schlussphase bezahlte David Cavadini mit einer unüberlegten Aktion Lehrgeld und musste beim Stand von 0:4 infolge einer Notbremse unter die Dusche. Schlussendlich gewann der FC Rotkreuz mit 0:5 und hat angedeutet, ein gewichtiges Wort im Aufstiegsrennen mitzureden.

Auswärts in Littau, dann zu Hause gegen Küssnacht

Die Michelsämter müssen diese Partie nun vergessen und den Fokus auf die kommenden Aufgaben richten. Mit Littau und Küssnacht warten nun sicherlich Gegner, welche auf Augenhöhe sind. Zuerst einmal muss die Torflaute von mittlerweile 270 Minuten beendet werden, damit wir vielleicht bald den ersten Dreier der Imholz/Castelli-Truppe bejubeln dürfen. Die Mannschaft würde sich über grosse Unterstützung am kommenden Samstag, 01.09.2018 um 18.00 Uhr in Littau sehr freuen. Hopp Gonzbu!