home | kontakt | links | sitemap | admin | platzstatus
Spielbericht

Gunzwil chancenlos in Luzern

Luzerner SC - Gunzwil   3:0 (1:0)

Hubelmatt - 100 Zuschauer - SR Behim Rustemi (Baar)
Tore: 20. Mourad 1:0, 61. Mourad 2:0, 83. Sakica 3:0
Verwarnungen: 42. Kronenberg (Foul), 48. Mourad (Foul), 54. Inäbnit (Foul), 89. Procopio (Unsportlichkeit)
Bemerkungen: Gunzwil ohne Nesimi, Nurmi, Philipp Furrer, Imholz (alle verletzt) und Sergio Ramundo (abwesend). 46. Lattenschuss Till Fleischli, 57. Lattenschuss Mourad.
Luzerner SC: Schweizer; Inäbnit, Ludin, Spaqi, Edison Krasniqi (80. Coli); Blättler, Procopio, Balaj, Markaj (85. Kryeziu); Mourad, Abu Ghannam (72. Sakica)
Gunzwil: König; Elia Ramundo, Fischer, André Furrer; Bucher (73. Carriero), Thimo Fleischli, Kronenberg, Luca Fleischli (73. Qendrim Krasniqi); Till Fleischli; Lang, Rinaldo (46. Santos)

cn. Die Michelsämter kassieren die zweite Niederlage in Serie. Gegen den LSC war die Offensive der Gunzwiler erneut zu ideenlos und so wartet man seit über 180 Minuten auf einen Treffer.

Bestes Fussballwetter und ein gut zu bespielendes Terrain waren eigentlich beste Voraussetzungen für Gunzwil um auf die Siegesstrasse zurückzukehren. Aber eventuell sorgten die vielen Linien vom Footballfeld für eine zu grosse Verwirrung bei den Michelsämtern. Auf jedenfall fand Gunzwil zu keinem Zeitpunkt des Spiels richtig ins Spiel und der frühe Gegentreffer, welcher aus einem Freistoss für Gunzwil zustande kam, gab vor allem dem Heimteam Sicherheit. Am Ende war auch der Sieg in der Höhe von 3:0 für LSC absolut verdient.

Gunzwil zu kompliziert und ideenlos

Der Beginn des Spiels schien zunächst vielversprechend zu sein auf Sicht der Gäste aus dem Michelsamt. Gunzwil kontrollierte das Spiel und hatte nach elf Minuten die erste gute Möglichkeit. Doch in der Mitte war kein Abnehmer da, welcher die Hereingabe von Till Fleischli verwertet. Und so kam die 19. Minute und ein Freistoss für Gunzwil in der Platzhälfte des LSC. Doch dieser missriet Lang komplett. Er spielte den Ball direkt in die Füsse eines Gegners und dieser lancierte mit einem weiten Ball den schnellen Mourad, welcher auch seinen Gegenspieler Furrer abschüttelte und alleine vor König zum 1:0 einschoss. Gunzwil versuchte zu reagieren, aber die Angriffe waren oft zu umständlich und zu harmlos. Nach einer halben Stunde waren es dann die Gastgeber welche zu guten Möglichkeiten kamen doch der zweite Treffer wollte nicht fallen. Kurz vor der Pause wieder ein Freistoss für Gunzwil, diesmal kam der Ball perfekt auf den Kopf von Fischer, welcher zum vermeintlichen 1:1 einnickte. Der Schiedsrichter hatte aber offenbar ein Foulspiel gesehen und gab den Treffer nicht.

Gunzwil rutscht in der Tabelle nach unten

In der zweiten Halbzeit war Gunzwil zwar bemüht, doch zu mehr als einem Lattenschuss, nur wenige Sekunden nach der Pause durch Till Fleischli, reichte es nicht. Der Luzerner Sportclub war die gefährlichere Mannschaft und blieb durch ihre schnellen Angreifer stets gefährlich. Und so fiel nach einer Stunde der verdiente zweite Treffer. Erneut war es Mourad welcher sich im Strafraum behauptete und mit einer feinen Einzelleistung den Treffer erzielte. Es war die Entscheidung in diesem Spiel. In der 83. Minute fiel nach einem feinen Doppelpass der dritte Treffer durch den eingewechselten Sakica. Durch diese Niederlage ist Gunzwil in der Tabelle auf den 8. Tabellenrang abgerutscht. Allerdings sind die Teams alle sehr nahe beieinander und mit einem Sieg im nächsten Spiel würde man sicherlich wieder ein paar Plätze gutmachen.

Heimspiel gegen Küssnacht

Am Samstag 9. Juni um 18 Uhr empfängt Gunzwil zu Hause das abstiegsbedrohte Küssnacht am Rigi. Die Schwyzer sind dringen noch auf Punkte angewiesen. Mit einem Sieg in Gunzwil wäre der Klassenerhalt aufgrund der Strafpunkte geschafft. Bei einer Niederlage allerdings könnte es nochmals ganz ungemütlich werden für Küssnacht. Gunzwil hingegen will einen versöhnlichen Saisonabschluss zu Hause vor den eigenen Fans. Und der 3. Platz ist weiterhin möglich. Hopp Gonzbu!

Zusammenfassung