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Spielbericht

Gunzwil enttäuscht auf der ganzen Linie und verliert verdient

Littau - Gunzwil   4:3 (2:2)

Ruopigen (Kunstrasen) - 150 Zuschauer - SR Adrian Tschopp (Luzern)
Tore: 21. Dominic Britschgi (Foulpenalty) 1:0, 28. Simon Britschgi 2:0, 32. Till Fleischli 2:1, 45. (+1) Kronenberg 2:2, 51. Simon Britschgi 3:2, 60. Luca Baumann 4:2, 88. Kronenberg 4:3
Verwarnungen: 43. Gilli (Foul), 44. Colatrella (Reklamieren), 45. Simon Britschgi (Unsportlichkeit), 65. Elia Ramundo (Foul)
Platzverweis: 45. Nicola Baumann (Notbremse), 73. Luca Baumann (Tätlichkeit)
Bemerkungen: Gunzwil ohne Imholz, Nesimi, Carriero, Jurt (alle verletzt) und Sergio Ramundo (abwesend).
Littau: Primus; Cook, Gilli, Nicola Baumann, Colatrella (92. Kozarac); Simon Britschgi (74. Piliskic), Luca Baumann, Michel Britschgi, Dardan Krasniqi; Dominic Britschgi, De Jesus (86. Markovic)
Gunzwil: Lüthi; Elia Ramundo, Fischer, André Furrer; Qendrim Krasniqi, Thimo Fleischli (78. Santos), Kronenberg, Bucher (78. Luca Fleischli); Till Fleischli; Lang, Philipp Furrer (62. Nurmi)

cn. Ein ganz bitterer Abend für Gunzwil bei der 3:4 Auswärtsniederlage in Littau. Trotz Überzahl in der zweiten Halbzeit schaffte man es nicht zu punkten zu kommen.

Endlich ging es wieder los und die Vorfreude vor dem ersten Spiel der Rückrunde war gross. Am Ende standen die Michelsämter trotz 45-minütiger Überzahl und 20-minütiger doppelter Überzahl mit leeren Hände da. Enttäuschung und Kopfschütteln auf und neben dem Platz war zu sehen. Eine ganz schwache zweite Halbzeit der Michelsämter verhinderte einen Erfolg. Obwohl der Gegner vieles dazu beigetragen hat, dass Gunzwil das Spiel als Gewinner vom Platz hätte verlassen können. Doch die Michelsämter ihrerseits trugen noch mehr dazu bei, damit das Spiel für sie verloren ging.

Das Momentum kippt auf Gunzwiler Seite

Die Partie auf dem Littauer Kunstrasen beginnt ausgeglichen mit wenigen Torszenen. Der erste von vielen Aufreger dann in der 20. Minute. Gunzwils Krasniqi bringt Littaus Simon Britschgi im Strafraum zu Fall. Ein klarer Penalty und diese Chance liess sich Dominic Britschgi nicht nehmen und brachte Littau mit 1:0 in Führung. In der 28. Minute überraschte Littau die Michelsämter mit einer kurzen Eckballvariante und Simon Britschgi erhöhte auf 2:0. Gunzwil liess den Kopf nicht hängen und kam nur vier Minuten später zurück ins Spiel. Nach einem schönen Angriff über die linke Angriffseite, verwertete Till Fleischli die Hereingabe von Bucher zum 2:1 Anschlusstor. Der nächste grosse Aufreger kurz vor der Pause. Lang schön freigespielt wird von Nicola Baumann kurz vor dem Strafraum als letzter Mann gefoult. Nebst dem Freistoss für Gunzwil gab es auch die Rote Karte für den Sünder. Kronenberg haute den Ball via Lattenunterkante zum 2:2 ins Netz. Es sprach nun alles für Gunzwil. 2-Tore-Rückstand aufgeholt, Ausgleich mit dem Pausenpfiff und ein Mann mehr auf dem Platz. Das berühmte Momentum schien total auf die Seite der Michelsämter gekippt zu sein.

Littau kämpft und siegt

Doch die Littauer überraschten in der zweiten Halbzeit mit einem beherzten und kämpferischen Auftritt und zwangen das Momentum wieder zurück auf ihre Seite. Es war nichts zu sehen, dass Gunzwil ein Mann mehr auf dem Platz hatte. Littau war die gefährlichere Mannschaft in der zweiten Halbzeit. Und so marschierte Simon Britschgi in der 51. Minute durch die gesamte Gunzwiler Mannschaft und schob unbedrängt und überlegt zum 3:2 ein. Die Reaktion von Gunzwil blieb aus. Littau drückte weiter und so traf Luca Baumann nach schönem Angriff sogar zum 4:2 nach einer Stunde. Und von Gunzwil kam immer noch nichts. Erst der nächste Aufreger im Spiel brachte Gunzwil zurück ins Spiel. Luca Baumann dezimierte sein Team mit einer Tätlichkeit nochmals. Aber auch jetzt kam viel zu wenig von Gunzwil. Die Michelsämter wussten irgendwie nicht damit umzugehen und vor allem im Spielaufbau schlichen sich immer wieder haarsträubende Fehlpässe ein. Der Anschlusstreffer eine Minute vor Schluss war die erste(!) Torchance von Gunzwil in der zweiten Halbzeit. Das Aufbäumen kam viel zu spät und auch der vermeintliche Ausgleichtreffer von Nurmi in der 94. Minute, welcher zu Recht wegen Abseits aberkannt wurde, konnte die ganz schwache Halbzeit nicht mehr retten. Nun befinden sich die Michelsämter mitten im Abstiegskampf und die nächsten Partien gegen direkte Konkurrenten werden nun enorm wichtig werden. Littau verdiente sich den Sieg, da sie verstanden haben, dass sie mit einem Mann weniger mehr laufen und machen müssen. Gunzwil hingegen verstand dies nicht und war so meist nicht nur ein Schritt sondern mehrere Schritte zu spät.

Heimspiel gegen Obergeissenstein

Am nächsten Donnerstag 29. März empfangen die Michelsämter zu Hause den Luzerner Quartierverein Obergeissenstein auf dem Sportplatz Linden. Anpfiff ist um 20 Uhr. Beide Teams sind schlecht in die Rückrunde gestartet. Obergeissenstein verlor beide Spiele und auch die Michelsämter warten noch auf Punkte in der Rückrunde. Für beide Teams sind somit dringend Punkte nötig im Kampf um den Klassenerhalt. Hopp Gonzbu!

Zusammenfassung