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Spielbericht

Gunzwiler Befreiungsschlag gegen Cham

Gunzwil - Cham II   3:0 (0:0)

Linden - 100 Zuschauer - SR Tobias Wyss (Egolzwil)
Tore: 75. Krasniqi 1:0, 84. Till Fleischli, 89. Kronenberg 3:0
Bemerkungen: Gunzwil ohne Thimo Fleischli (krank), Imholz, Jurt (beide verletzt) und Sergio Ramundo (abwesend).
Gunzwil: Lüthi; Elia Ramundo, Fischer, André Furrer; Bucher (82. Egli), Kronenberg, Krasniqi, Luca Fleischli; Till Fleischli; Nesimi (57. Lang), Philipp Furrer (68. Nurmi)
Cham II: Meier; Lüthi, Röösli, Sturzenegger, Mair (80. Suter); Manco (59. Ursin Good), Sandro Scherer, Imfeld (59. Andri Good), Morceli; Walker, Reto Scherer

cn. Nach der unnötigen Niederlage in Littau war dieser Erfolg gegen Aufsteiger Cham für die Michelsämter ein kleiner Befreiungsschlag. Nun muss dieser Sieg in den nächsten Spielen bestätigt werden um aus der Abstiegszone zu kommen.

Das Nachtragsspiel gegen Cham II fand am kühlen Mittwochabend auf dem Sportplatz Linden statt. Auf dem schwer zu bespielenden Terrain kämpften beide Teams in einem spannenden und fairen Spiel um wichtige Punkte. Am Ende war das Glück auf Seiten der Michelsämter und man erzwang den Sieg mit dem grösseren Siegeswillen. Die Gäste aus Cham waren aber der erwartet starke Gegner und man sah mehrmals, warum die Zuger beider Rückrundenspiele zuvor gewannen. An diesem Abend löste sich bei Gunzwil aber nach dem Führungstreffer die Verkrampfung und Verunsicherung und so wurde die Partie in den letzten zehn Minuten mit zwei weiteren Toren entschieden.

Ausgeglichene Halbzeit mit wenigen Torchancen

Beide Teams mussten sich zunächst an die schwierige Unterlage gewöhnen. Cham hatte nach fünf Minuten die erste grosse Chance des Spiels. Reto Scherrer schön freigespielt verzog aber alleine vor Lüthi knapp. Fast im Gegenzug müssten die Michelsämter ihrerseits in Führung gehen. Philipp Furrer verzog aber genauso wie Scherer zuvor auf der Gegenseite. Nach einer Viertelstunde übernahm Gunzwil immer mehr das Spieldiktat und hatte nun seine beste Phase der ersten Halbzeit. Mehrmals war man am Führungstor dran. Kurz vor der Pause waren es dann die Gäste die nochmals zu Chancen kamen und das Spiel wieder ausgeglichener gestalten konnten. Zu einem Tor reichte es aber vor der Pause keinem der beiden Teams.

Spätes Gunzwiler Glück

Die zweite Halbzeit bot zunächst keine grossen Strafraumszenen. Erst nach einer Stunde wurde es erstmals gefährlich. Zunächst war Bucher bei einer Hereingabe einen Schritt schneller als Chams Morceli. Bei der anschliessenden Ecke wehrte Luca Fleischli den Kopfball von Reto Scherer auf der Linie ab. Gunzwil hatte in dieser Phase des Spiels grosse Mühe im Spielaufbau und konnte keine Torgefahr erzeugen. Immer wieder schlichen sich Ungenauigkeiten ein, welche die Gäste aber zum Glück der Michelsämter nicht auszunutzen wussten. Gunzwil fand 20 Minuten vor Schluss wieder besser in die Partie und war vor allem nach Standards immer wieder gefährlich. Zunächst verpasste Till Fleischli nach einem Lang Freistoss das Tor nur knapp. Und dann in der 75 Minute wieder nach einem Lang Freistoss scheiterten zunächst Kronenberg und Luca Fleischli mit ihren Abschlussversuchen. Der Ball kam zu Krasniqi und dieser traf mit einem sehenswerten Flachschuss aus 18 Metern zum erlösenden 1:0 Führungstreffer. Das Tor wirkte erlösend für das gesamte Team und in der letzten Viertelstunde spielte sich Gunzwil in einen kleinen Spielrausch welcher mit zwei weiteren Toren durch Till Fleischli und Kronenberg belohnt wurde. Der Sieg geht am Ende sicherlich in Ordnung, wenn dieser vielleicht auch um ein Tor zu hoch ausgefallen ist. Trotzdem zeigten die Michelsämter eine gute Partie und man konnte endlich wieder einmal zu Null spielen. Trainer Imholz zeigte sich dann auch nach dem Spiel zufrieden und auch erleichtert. Allerdings ist auch für Imholz klar, dass dies erst ein kleiner Schritt war und die Bestätigung dieses Erfolges nun im Spiel gegen Sempach folgen muss.

Derby gegen Sempach

Für Gunzwil geht es bereits am Samstag weiter mit dem Derby gegen Sempach. Anpfiff auf dem Sportplatz Seeland in Sempach ist um 18 Uhr. Gunzwil muss nun diesen Sieg gegen Sempach bestätigen. Mit einem Vollerfolg würden die Michelsämter einen grossen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Situation bei Sempach ist noch ungemütlicher. Sempach steht aktuell auf einem Abstiegsplatz und ist nach schwachem Start in die Rückrunde mit zwei Niederlagen dringendst auf Punkte angewiesen. Es darf sicherlich ein spannendes Derby erwartet werden. Hopp Gonzbu!

Zusammenfassung