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Spielbericht

Gunzwil zurück in der Erfolgsspur

Gunzwil - Luzerner SC   3:1 (2:1)

Linden - 100 Zuschauer - SR Lumni Ukaj (Affoltern am Albis)
Tore: 6. Lang 1:0, 20. Kronenberg 2:0, 42. Drmic 2:1, 95. André Furrer (Foulpenalty) 3:1
Verwarnungen: 22. Balaj (Reklamieren), 49. Drmic (Reklamieren), 66. Till Fleischli (Foul), 73. Coli (Unsportlichkeit), 75. Spaqi (Reklamieren), 78. Kronenberg (Foul)
Platzverweise: 85. Balaj (Reklamieren, 2. Gelbe), 93. Spahiu (Tätlichkeit)
Bemerkungen: Gunzwil ohne Nesimi, Carriero (beide verletzt), Krasniqi (abwesend), Elia Ramundo, Rogger, Santos, Isler, Baumgartner (alle 2. Mannschaft).
Gunzwil: König; Jurt, Imholz, André Furrer, Luca Fleischli; Lang, Kronenberg, Thimo Fleischli (67. Fischer), Philipp Furrer (60. Mendes); Till Fleischli, Terzimustafic (71. Sergio Ramundo)
Luzerner SC: Spahiu; Inãbnit (95. Alessio Procopio), Ludin, Spaqi, Kryzeiu; Ivan Procopio, Kreshnik Markaj, Balaj, Coli; Drmic, Kastriot Markaj

cn. Das Auf und Ab der Michelsämter geht weiter. Nach den beiden Auswärtsniederlagen gab es nun wieder einen verdienten 3:1 Sieg gegen LSC. Es war ein ganz wichtiger Sieg um den Anschluss an die vorderen Plätze nicht komplett zu verlieren.

Trotz des schönen Wetters und guten Bedingungen waren es ungewöhnlich wenig Zuschauer, welche dem für die Michelsämter äusserst wichtigen Spiel beiwohnten. Aber diejenigen erlebten ein Spiel, welches vor allem von der Spannung lebte und alles beinhaltete was der Fussball hergibt. Am Ende verloren die Gäste die Nerven und zwei Spieler durch Platzverweise. Gunzwil zeigte im Gegensatz zum Spiel gegen Schattdorf grosse Leidenschaft und verdiente sich so die drei wichtigen Punkte.

Schnelle Führung und kurioser Anschlusstreffer

Das Spiel begann für Gunzwil für einmal optimal. Bereits mit dem ersten Angriff gingen die Michelsämter mit 1:0 in Führung. Lang behielt alleine vor dem Tor die Nerven und schob überlegt zum 1:0 ein. Gunzwil stand in der Defensive sicher und liess praktisch nichts zu. Die Gäste aus Luzern versuchten sich zwar mit schnellen vorgetragenen Angriffen die Hintermannschaft von Gunzwil in Verlegenheit zu bringen, doch Gunzwil hatte meistens alles im Griff. Und als Kronenberg in der 20. Minute einen Freistoss herrlich zum 2:0 versenkte, schien das Spiel den gewünschten Verlauf aus Sicht der Michelsämter zu nehmen. Kurz vor der Pause entschied der Schiedsrichter nach einem Rückpass, welcher allerdings mit dem Oberkörper war, auf indirekten Freistoss für die Gäste. Diese reagierten Blitzschnell und führten den Freistoss schnell aus und kamen so durch Drmic zum 2:1 Anschlusstreffer. Kurz vor dem Seitenwechsel vergab Till Fleischli den möglichen dritten Gunzwiler Treffer.

Hektische Schlussphase

In der zweiten Halbzeit hatte Gunzwil das Spiel gut im Griff und liess fast keine Torchancen zu. Einzig bei Standardsituationen wurde es zweimal ganz gefährlich. Beide Freistösse von Balaj in der 62. und 79. Minute gingen knapp am Tor vorbei. In den letzten zehn Minuten des Spiels war es dann vor allem Gunzwil welche es verpasste durch eine der Kontermöglichkeiten die Entscheidung herbeizuführen. Kurz vor Schluss musste dann Balaj mit der zweiten Gelben Karte vom Platz. Gunzwil spielte es nun clever und in der Nachspielzeit vergab Till Fleischli den dritten Treffer alleine vor Spahiu. Ein Verteidiger konnte den Ball gerade noch von der Torlinie wegschlagen. Allerdings gab es noch ein Recontre zwischen Till Fleischli und dem Luzerner Schlussmann und dieser begann eine Tätlichkeit. Der Schiedsrichter pfiff die Aktion ab und zeigte Spahiu die Rote Karte und es gab Penalty für Gunzwil. André Furrer liess sich diese Chance nicht entgehen und versenkte den Ball souverän zum 3:1. Danach war Schluss und Gunzwil durfte sich über drei wichtige Punkte freuen.

Auswärts in Küssnacht

Für das letzte Auswärtsspiel in der Vorrunde reisen die Michelsämter am nächsten Samstag 28. Oktober nach Küssnacht am Rigi. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Das Spiel wird wohl auf dem Kunstrasen stattfinden. Küssnacht muss nach einer schwachen Vorrunde unbedingt Punkten um von den Abstiegsplätzen wegzukommen. Gunzwil auf der anderen Seite will endlich wieder mal auf fremden Platz gewinnen und so den Anschluss an die obere Tabellenhälfte halten. Eine spannende Ausgangslage ist garantiert und Gunzwil hofft auf grosse Unterstützung auch in Küssnacht. Hopp Gonzbu!

Zusammenfassung