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Spielbericht

Gunzwil verliert gegen Aufsteiger Schattdorf

Schattdorf - Gunzwil   1:0 (1:0)

Grüner Wald - 250 Zuschauer - SR Christian Renggli (Stans)
Tor: 3. Hoxha 1:0
Verwarnungen: 72. Scheiber (Foul), 77. Bometter (Foul), 79. Fischer (Foul), 94. Thimo Fleischli (Unsportlichkeit), 94. Gamma (Unsportlichkeit)
Bemerkungen: Gunzwil ohne Kronenberg (gesperrt), Nurmi, Nesimi, Elia Ramundo, Carriero (alle verletzt), Krasniqi (abwesend), Rogger, Santos, Isler, Baumgartner (alle 2. Mannschaft).
Schattdorf: Thomas Aschwanden; Schürpf, Bomatter, Stefan Aschwanden, Stampfli; Gamma, Wyrsch (86. Mühlemann), Hoxha, Arnold, Mahrow (69. Gisler); Scheiber (81. Euler)
Gunzwil: König; Luca Fleischli (85. Egli), Imholz, André Furrer, Jurt; Lang, Fischer, Thimo Fleischli, Mendes (78. Bucher); Till Fleischli, Terzimustafic (66. Sergio Ramundo)

cn. Gunzwil muss überraschend eine 0:1 Niederlage beim Aufsteiger Schattdorf einstecken. Eine ganz bittere Niederlage auch für Gunzwils Spielertrainer Imholz, welcher sich den Auftritt sicherlich anders vorgestellt und gewünscht hatte.

Ein wunderbarer Herbst Samstag und eine schöne Kulisse warteten auf die beiden Teams Schattdorf und Gunzwil. Allerdings verhinderte das sehr holprige und fast unbespielbare Terrain in Schattdorf, dass die beiden Teams dem zahlreichen Publikum ein gutes Spiel liefern konnten. So war vieles Zufall und gefährliche Situationen entstanden fast nur durch Standardsituationen. Es verwunderte dann auch nicht, dass das Spiel durch eine Standardsituation entschieden wurde.

Siegtor fällt bereits in der dritten Minute

Das Spiel begann für Gunzwil ganz schlecht. Bereits mit dem ersten Angriff kam Schattdorf zu einem Freistoss aus guter Position und Entfernung. Hoxha nahm Anlauf und erwischte Gunzwils Schlussmann König mit seinem Flachschuss in der Torhüterecke. Obwohl noch viel Zeit auf der Uhr war um das Spiel zu drehen, war allen klar, dass dies nicht einfach werden wird auch wegen dem schlechten Zustand des Spielfeldes. Gunzwil erholte sich von dem Rückstand und versuchte darauf zu reagieren. Allerdings stellte man sich zu umständlich an bei den Angriffsbemühungen. Nach einer halben Stunde waren es dann wieder die Gastgeber, welche mehr vom Spiel hatten und sogar fast näher am zweiten Treffer waren. Die Michelsämter hatten grosse Mühe sich aus der eigenen Platzhälfte zu befreien.

Gunzwil wird Penalty verwehrt

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit waren es zunächst die Urner, welche eher mehr vom Spiel hatten und Gunzwil geschickt vom eigenen Tor fern halten konnte. Torchancen waren auf beiden Seiten fast keine vorhanden. Gunzwil konnte zwar in der letzten Viertelstunde den Druck auf die Abwehr der Urner erhöhen, doch die ganz grossen Möglichkeiten blieben aus. Der grosse Aufreger in der zweiten Halbzeit kam in der 85. Minute. Nach einem weiten Ball von Imholz auf Till Fleischli wurde dieser von einem Schattdorfer im Strafraum ganz klar von den Beinen geholt. Ein ganz klarer Elfmeter kurz vor Schluss welcher Gunzwil vom Schiedsrichter leider verwehrt blieb. So blieb es auch nach einer längeren Nachspielzeit und einem letzten Abschluss von Gunzwil beim schlussendlich verdienten Sieg für Schattdorf. Die Urner waren an diesem Abend einfach das aktivere Team, wenn auch sicherlich auf Grund der Penaltywürdigen Szene auch Glück dabei war.

Gunzwil empfängt Aufsteiger Luzerner SC

Am nächsten Samstag 21. Oktober um 18 Uhr empfängt Gunzwil den Luzerner SC zu Hause auf dem Sportplatz Linden. Die Michelsämter haben nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie den Anschluss an die Spitze abreissen lassen müssen. Ganz im Gegenteil aktuell muss man den Blick nach Unten richten und möglichst schnell wieder Punkten sammeln um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen. Der überraschend starke Aufsteiger Luzerner SC wird es Gunzwil aber sicherlich nicht leicht machen. Trotz oder gerade wegen der Kanterniederlage am letzten Wochenende zu Hause gegen Willisau, werden die Stadtluzerner ein gefährlicher Gegner sein. Die Michelsämter müssen sich jedenfalls gewaltig steigern um auf die Siegesstrasse zurückzufinden. Hopp Gonzbu!

Zusammenfassung