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Spielbericht

Gunzwil dreht Spiel nach Rückstand

Obergeissenstein - Gunzwil   1:4 (1:0)

Wartegg - 100 Zuschauer - SR Roman Omlin (Ebikon)
Tore: 22. Hajnal (Foulpenalty) 1:0, 48. Santos 1:1, 52. Egli 1:2, 82. Sergio Ramundo 1:3, 87. Sergio Ramundo 1:4
Verwarnung: 12. Mutter (Foul), 49. Thimo Fleischli (Foul)
Platzverweis: 63. Wattenberg (Foul)
Bemerkungen: Gunzwil ohne Nesimi, Till Fleischli, Philipp Furrer, Elia Ramundo (alle verletzt), Krasniqi (abwesend), Isler, Carriero und Baumgartner (alle 2. Mannschaft).
Obergeissenstein: Hajnal; Scherer, Meier, Bukinac, Günther; Lingg, Mutter (45. Pereira), Stalder (57. Borrillo); Wattenberg, Bussmann (74. Paci); Bucheli
Gunzwil: König; Jurt, Imholz, André Furrer, Egli; Bucher (51. Lang), Kronenberg, Thimo Fleischli (76. Fischer), Mendes; Terzimustafic, Santos (72. Sergio Ramundo)

cn. Gunzwil gewinnt nach 1:0 Rückstand auf dem schwer zu bespielenden Kunstrasen gegen Obergeissenstein am Ende hochverdient mit 4:1. Eine enorme Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit brachte die Wende.

Es war ein herrlicher Samstag Nachmittag in Luzern und für die Michelsämter war es nach dem missglückten Saisonstart eine wichtige Partie. Das Spiel fand bereits um 16 Uhr statt und so waren die Temperaturen immer noch sehr hoch, welche das Spiel auf dem Wartegger Kunstrasen für die Gäste aus dem Michelsamt nicht einfacher machte. Nach dem unglücklichen Rückstand durch einen sehr fragwürdigen Penalty, zeigte die Imholz-Castelli-Truppe aber eine starke Reaktion in der zweiten Halbzeit und sicherte sich am Schluss verdient die ersten drei Punkte der Saison.

Penalty-Geschenk bringt Gunzwil in Rücklage

Die Stadtluzerner versuchten zu Beginn der Partie die Michelsämter gleich unter Druck zu setzen. Mit einem schnellen Treffer könnte man sicherlich die Gäste weiter verunsichern und zum nachdenken bringen. Bereits nach wenigen Sekunden wäre dies beinahe geglückt. Nach einem Freistoss kommt Mutter ziemlich frei zum Kopfball, verfehlte aber das Tor knapp. Gunzwil trotz zwei Startniederlagen versteckte sich aber nicht und übernahm mit zunehmender Spieldauer immer mehr das Spiel in die eigenen Hände bzw. Füsse. Doch die ganz grossen Chancen blieben in der ersten Halbzeit aus. Die zweite gute Möglichkeit hatte ebenfalls Obergeissenstein. Ein Abschluss von Wattenberg wehrte König zur Seite ab, Bucheli setzte nach, doch König konnte den Ball gerade noch vor dem Stürmer zum Eckball fausten. Zum Entsetzen der Michelsämter pfiff der Schiedsrichter aber Penalty. So kam es zum Duell der beiden Torhüter, welches Hajnal für sich entschied und seine Farben mit 1:0 in Führung brachte. Es war eine Szene die zur aktuellen Situation passte. Die Michelsämter liessen sich aber durch diesen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Bis zur Pause waren die Michelsämter spielbestimmend doch die guten und gefährlichen Aktionen in der Offensive blieben noch aus.

Gunzwiler Sturmlauf wird belohnt

In der zweiten Halbzeit war es ein einziger Gunzwiler Sturmlauf auf das Tor der Stadtluzerner, welche sich kaum noch aus der eigenen Platzhälfte befreien konnten. So dauerte es auch nicht lange bis der hochverdiente 1:1 Ausgleich durch Santos nach einem Eckball fiel. Und nur vier Minuten später hämmerte Egli, erneut nach einem Eckball, den Ball unter die Latte und ins Tor zur erstmaligen Gunzwiler Führung in dieser Saison. Die Michelsämter blieben dran und suchten die Entscheidung. Obergeissenstein hatte in der zweiten Halbzeit keine zwingende Torchance mehr und schwächte sich nach etwas mehr als einer Stunde gleich selbst, als Wattenberg vom Platz gestellt wurde. Die Entscheidung fiel dann in der 82. Minute als Sergio Ramundo mit einem Tor Marke Traumtor das 3:1 erzielte und der gleiche Spieler war kurz vor Schluss auch für das Endresultat von 4:1 zuständig.

Derby gegen Sempach zu Hause

Am Samstag 2. September kommt es um 18 Uhr auf dem Sportplatz Linden zum ersten Derby gegen Sempach seit sieben Jahren. Der Aufsteiger vom Sempachersee startete mit einem Sieg in die Saison, landete aber am letzten Wochenende knallhart auf dem Boden der 2. Liga Realität. Gegen Ligafavorit Willisau lag man zwar nach acht Minuten zu Hause mit 2:0 in Führung, musste aber am Ende mit einer 2:8 Kanterniederlage das Spielfeld verlassen. Umgekehrt die Gemütslage bei Gunzwil, nachdem man die ersten beiden Spiele verlor, gab es nun endlich den ersten Sieg. Allerdings findet am Samstag ein neues Spiel statt welches mit 0:0 beginnen wird. Und Derbys haben wie auch Cupspiele ihre eigenen Gesetze. Der FC Gunzwil freut sich auf die Partie vor hoffentlich einer schönen Kulisse. Die Michelsämter wollen natürlich den Schwung aus dem ersten Saisonsieg mitnehmen und endlich den ersten Heimsieg 2017 feiern. Hopp Gonzbu!

Zusammenfassung